Mittwoch, 11. März 2009

addictive

Heute in der Kategorie tech talk wollte ich über ein nettes VST Plugin schreiben nämlich addictive drums.



Auf der Recherche nach zugehörigen Bildern allerdings bin auf diesen blog gestoßen und tja was soll ich sagen seine Erfahrungen decken sich in etwa mit meinen, deshalb nur ein kurzes Fazit von mir.

Addictive drums ist derzeit wohl eines der, wenn nicht sogar das beste VST Drum Plugin auf dem Markt und im täglichen Einsatz absolut überzeugend. Die Drumkits, plus die umfangreiche Library und auch die Parametersets ermöglichen eigentlich alles was man zum Musikmachen braucht. Die klanglichen Eigenschaften sind der Hammer und ich benutze es mittlerweile als Standardplugin für Schlagzeugsounds. Da wir aber hier ein Rockblog sind, noch einige hinweise für die Leute, die vor haben damit Rockmusik zu machen. Ihr solltet vielleicht darauf achten weniger die Toms zu benutzen, denn die sind meiner Meinung nach der größte Schwachpunkt in dem Programm, sie klingen einfach nicht 100% echt. Zusätzlich dazu rate ich jedem vielleicht am Anfang mal ein midi-pattern aus der Bibliothek zu verwenden, dass nicht quantisiert ist (also etwas ungenau ist) und daran weiter zu arbeiten. Dadurch bekommt man sehr schnell ein Gefühl dafür, was notwendig ist um einen fertig mit addictive erstellten Beat noch weiter auf zu werten. Genau, man sollte hinterher noch ein paar "Ungenauigkeiten" einstreuen und je nachdem welches Host Programm man verwendet die Anschlagsstärke noch ein wenig variieren ansonsten klingen die Beats für meinen Geschmack ein wenig zu mechanisch und nette Steigerungen etc. würden einfach weg fallen. Wenn man das alles beachtet, behaupte ich ganz dreist, dass die meisten Drummer nicht erkennen würden wer bei der Produktion hinter den Drums saß.

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